13. März 2018

Engagement von Frauen hat unsere Welt nötig

Der 1. Platz des LINKEN Frauenpreises ging an die „Initiative Bunte Brücke“.

„Sei es im sozialen Bereich, in Kultur und Bildung, in Erwerbs- oder Familienarbeit oder im politischen Engagement: Frauen, die mit ihrem Engagement Wege für die Stärkung von gesellschaftlicher Teilhabe und für Gleichberechtigung öffnen und aufzeigen, hat unsere Welt nötig. Die Preisträgerinnen des 8. Frauenpreises, der unter dem Motto ‚Frauen, bleibt wählerisch!‘ verliehen wurde sowie die vielen engagierten Frauen in Thüringen verdienen unseren Dank“, sagte Susanne Hennig-Wellsow bei der Verleihung am 6. März im gut gefüllten Festsaal des Erfurter Rathauses.  

Der Preis wird jedes Jahr gemeinsam von den Fraktionen DIE LINKE. im Thüringer Landtag, DIE LINKE. im Erfurter Stadtrat, der Thüringer LINKEN und des Europabüros von Gabi Zimmer verliehen.

Platz 3 ging an den Schutzbund der Senioren und Vorruheständler Thüringen e. V. Der Verein wurde im Juli 1991 von engagierten BürgerInnen in Erfurt gegründet. Die über 500 Aktiven setzen sich für die sozialen, gesundheitsfördernden und kulturellen Interessen und für die gesellschaftliche Integration älterer Menschen in Thüringen ein. 

Platz 2 ergatterte der Frauen- und Familienverein (FFZ) Arnstadt e.V., der im April sein 20-jähriges Bestehen feiert. Das FFZ ist ein soziokultureller Treffpunkt für Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen, Kinder und Jugendliche der Stadt Arnstadt und des Ilm-Kreises. Er bietet für viele unterschiedliche Themenbereiche, rund um den Lebensalltag von Frauen, Vorträge, Seminare und Gesprächsrunden. 

Den ersten Preis erhielt die „Initiative Bunte Brücke co. Lösungslabor e.V.“. In der Initiative, die seit Oktober 2016 aus einem gemeinsamen Projekt der Flüchtlingssozialberatung entstanden ist, engagieren sich Künstlerinnen aus Weimar. Sie wirken unermüdlich mit Kindern und Jugendlichen, die Fluchterfahrungen und einen Migrationshintergrund haben. Sie schaffen sp Voraussetzungen, dass Migrant*innen selbst aktiv werden , Kultur und Bildung entsprechend ihren Bedürfnissen im alltäglichen Leben miteinander vereinbaren zu können.